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Jan-Wellem-Pokal, Nürburgring

Was Hockenheim zu wenig zu bieten hatte, wurde uns in der Eifel am Nürburgring ausgiebig nachgereicht: Abkühlung und Regen!

Hatten wir am Freitag beim Pflichttraining noch Glück und wartete der Samstag mit fast wolkenlosem Wetter auf, wurden wir am Sonntag schlichtweg nicht nur geduscht, sondern gebadet.
Doch ganz langsam der Reihe nach:

Der Jan-Wellem-Pokal ist eine Drei-Tages-Veranstaltung. Freitags Pflichttraining, samstags 1. Wertungslauf und sonntags 2. Wertungslauf.

Am Freitag machten wir das erste mal Bekanntschaft mit dem Regen in der Eifel. Und wieder einmal stellte sich heraus, dass wir im Regen verdammt schnell sind: Auf rutschiger Strecke
zeigt sich immer wieder, wie perfekt unser Fahrwerk ausgelegt und abgestimmt ist. Das Gespann läßt sich ungemein sicher und kontrolliert mit dem Gasgriff lenken.

Beim ersten Wertungslauf am Samstag dann strahlender Sonnenschein. Und prompt belegten wir nach erbitterten Zweikämpfen mit unserem odenwälder Partnergespann (Hans Jochim) den dritten Platz. Zeitweise durchpflügten wir Kurven in einem Abstand von wenigen MILIMETERN. Hendrik griff einmal sogar ans Gespann von Hans Jochim, um die notwendige Distanz sicherzustellen.

Um Fehlinterpretationen auszuschließen: Das ganze lief wie immer absolut sportlich, routiniert und fair ab. - Kompliment hier auch an Hans Jochim !!!

Am Sonntag dann der Weltuntergang - zumindest, was das Wetter anging. Um die Mittagszeit fing es an, in Strömen zu regen. - Stundenlang.
Einige Automobil-Gruppen traten den geordneten Rückzug an.

Die Gespanne hingegen bewiesen, was sportliches Rückgrat bedeutet: START!

Zeitweise betrug die Sicht nur 30 bis 40 Meter. Auf der Zielgeraden konnte ich mich wenigstens am Blitzlichtgewitter der Zuschauer mit ihren Photoapparaten orientieren. Das Rennen absolvierten wir in einem einzigen Drift. Die Polsterung des Bootes hatte danach ca. 15 Liter Wasser gezogen und muß jetzt erneuert werden.

Die Belohnung: Nach Addition des Ergebisses aus dem ersten Lauf am Vortag belegten wir den zweiten Platz bei den P-Gespannen!

Für uns beide der krönende Abschluß einer turbulenten Saison.

Aber auch ein wehmütiger Abschied: Hendrik wird ab der nächsten Saison ins Boot von Hans Jochim steigen, da ich mein Engagement im nächsten Jahr zugunsten dem Aufbau meines Z-Gespannes etwas einschränken muß.

Leid tut es mir ganz besondes deshalb, weil Hendrik nicht nur im Boot, sondern vor allem auch menschlich eine Größe ist.

Ab dem nächsten Jahr ändert sich die berufliche Situation meiner Lebenspartnerin grundlegend. Sie wird endlich durchgehend an den Rennwochenenden teilnehmen und bei mir im Boot Stammbeifahrerin sein können.

Wer das ist? - Ganz einfach. Die schönste Frau im Fahrerlager: Marion Zimlich, 31 Jahre alt, Bayerin wie unser Gespann.

Wir drei (Marion, die P52 und ich) haben ja auch schon des öfteren bewiesen, wie gut wir harmonieren!

Ich freue mich schon sehr darauf!!!

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