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Hockenheim Classic

Zwei Tage vor der Veranstaltung in Hockenheim war das Gespann fertig geworden. Das Heck war neu laminiert und lackiert worden. Und das Hinterrad hatte ein benachbarter Maschinenbauer instandgesetzt.

Das allerwichtigste: Hendrik war wieder fit!

Erster Trainingslauf: Ausfall!

Zweiter Trainingslauf: Erneuter Ausfall!

Verfluchte Elektrik. Ich kam einfach nicht dahinter, was los war. Nachdem ich jeweils eine Stunde lang alles durchgecheckt hatte, ohne daß ich einen Fehler finden konnte, lief der Motor ohne Probleme wieder an. Was war denn das für ein Mist? Fehler, die nicht reproduzierbar sind, sind die schlimmsten.

Letztendlich stellte sich heraus, daß die Batterie, die die Benzinpumpe mit Strom versorgt, in beiden Trainingsläufen urplötzlich versagte und der Motor keinen Sprit mehr bekam. Und dafür sucht man stundenlang an Kabeln und Steckverbindugnen herrum!

Rainer Crome lieh uns eine Batterie und alles war wieder OK. Die Rennleitung erlaubte uns, ausnahmsweise einen Trainingslauf der Z-Gespanne von ganz hinten mitzufahren.
Von wegen ganz von hinten! Nach drei Runden bewegten wir uns im vorderen Drittel des Starterfeldes und wieder einmal waren wir recht stolz auf uns und unser Material.

Bei Hockenheim-typisch niedrigen Temperaturen ließen wir den Samstag am Grillfeuer mit Staeks und Würstchen ausklingen. Werner Hennig (der mit der wunderschönen Ducati) steuerte dann noch den passenden "Nachtisch" mit Käse, scharfer Salami, Brot und natürlich auch etwas französischem Rotwein bei. Und gegen Mitternacht wurde es dann langsam still im Fahrerlager.

Die beiden Wertungsläufe am darauffolgenden Sonntag absolvierten wir ohne die geringsten Probleme aber mit beeindruckender Performance. Spätestens nach dieser letzten Veranstaltung im Jahr 2010 war uns klar, dass wir zu einem Top-Team zusammengewachsen waren.

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